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Kein „Dinner for One“
„So schön habe ich unsere Räumlichkeiten noch nie gesehen“, geriet auch der Leiter des Staatsarchives Volker Trugenberger angesichts der wundervoll gedeckten Tische ins Schwärmen.Das war nun wirklich kein „Dinner for One“. Sigmaringen (loe) Diesen Abend werden die Gewinner eines Neujahrsdinners im Sigmaringer Staatsarchiv so schnell nicht vergessen. Wer hat schon Gelegenheit, in so geschichtsträchtigen Räumen zu speisen – im Spiegelsaal oder Schwarzen Salon des ehemaligen Prinzenpalais etwa. „So schön habe ich unsere Räumlichkeiten noch nie gesehen“, geriet auch der Leiter des Staatsarchives Volker Trugenberger angesichts der wundervoll gedeckten Tische ins Schwärmen. Das war nun wirklich kein „Dinner for One“. Was die Stadtinitiative für die Gewinner der Weihnachtstaleraktion am Samstagabend auf die Beine gestellt hat, verdient Respekt. Die Organisation des Abends klappte wie am Schnürchen. Pünktlich um 17 Uhr fanden sich die Gewinner im ehemaligen Prinzenpalais zu einem Sektempfang ein. „Es fehlt nicht einer“, freute sich Achim Rieger von der Stadtinitiative, der den rund 100 Gästen viel Spaß, Freude und gute Gespräche in den wunderschönen historischen Räumen (Rieger: „So etwas findet man nicht so schnell“) wünschte.
Ein besonderer Gruß galt dem Hausherrn des Abends, dem Leiter des Staatsarchives Volker Trugenberger. Er und zwei weitere Mitarbeiter führten anschließend die Gäste durch die denkmalgeschützten Räumlichkeiten des Staatsarchivs, das im Jahre 1865 als preußisches Staatsarchiv gegründet wurde und heute für den Regierungsbezirk Tübingen zuständig ist. „So schön habe ich unserer Räumlichkeiten noch nie gesehen“, freute sich Trugenberger über den festlich herausgeputzten Spiegelsaal und Schwarzen Salon, der schon 1845 der fürstlichen Familie als Speisesaal gedient hat.
Den historischen Kern der in einem aufwändig renovierten ehemaligen fürstlichen Palais zweckmäßig untergebrachten Abteilung bildet die Überlieferung der bis zum Jahre 1850 souveränen Fürstentümer Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen sowie des bis 1945 bestehenden preußischen Regierungsbezirks Sigmaringen. Inzwischen knurrte auch bereits den Gewinnern der Weihnachtstaleraktion der Magen. Sie hatten im ersten Obergeschoss an den festlichen gedeckten Tischen im Spiegelsaal und Schwarzen Salon Platz genommen. Dort wurden sie von vier jungen Damen mit Getränken versorgt, während im Foyer das Team der Metzgerei Frick eifrig damit beschäftigt war, ein dem Rahmen entsprechendes üppiges kaltes und warmes Buffet aufzubauen. Das italienische Vorspeisenbuffet bestand aus Rohschinken und Käsespezialitäten. Dazu gab es Roastbeef Wraps, getrocknete Tomaten, eingelegte Oliven, Pepperoni und Schafskäse, Spaghettisalat, Vitello Tonnato und Schweinefilet Carpaccio sowie gebeizte und geräucherte Fischhappen mit Sahnemeerrettich. Wer da noch nicht genug hatte, der ließ sich Hähnchenbrust „Italienisch“ oder Roastbeef mit Sauce Bernaise schmecken. „Am meisten freue ich mich auf das Dessert mit Mousse Chocolat“, verriet die elfjährige Lorena, die den Abend ganz toll fand. Aber nicht nur um kulinarische Köstlichkeiten ging es an diesem Abend. Zwischen den Gängen achteten die drei Gräfinnen (Daniela Krezdorn, Daniela Müller und Carmen Ziewes) auf die richtigen Tischmanieren, was für viel Heiterkeit sorgte. Da hieß es Haltung bewahren. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Fritz Heise auf dem Keyboard. Erwin Riegger von der Stadtinitiative dankte auch im Namen seiner Vorstandskollegen den zahlreichen Helfern, ohne die dieser Abend nicht möglich gewesen wäre. Dank der guten Kontakte zum Schloss (Tische und Stühle wurden eigens für dieses Dinner aus dem Schloss ins Staatsarchiv transportiert) habe man dieses tolle Ambiente bieten können. Kurt Loescher, Suedkurier
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